Tag 34 – 3000 km +

Letzte Nacht war es richtig kalt đŸ„¶. Sogar Andreas, der sich bisher nur mit dem Schlafsack zugedeckt hatte, war diesmal richtig hineingeschlĂŒpft und hat den Reißverschluss zugezogen. Das will schon etwas heißen! Ich dachte nachts öfters an den warmen Pferdestall nebenan. Als morgens eines der Pferde aber mit den Hufen gehen seine Box hĂ€mmerte, weil das „Personal“ nicht schnell genug mit dem Futter erschien, war ich doch froh, dass uns einige Meter von der „Edel-Kuh“ trennten…

Zum FrĂŒhstĂŒck gab es zuerst mal nur ein Bananen-Brötchen, bis wir ca. 10 Kilometer weiter einen Lebensmittelladen fanden.

1. FrĂŒhstĂŒck: Bananenbrötchen

An der Tankstelle konnten wir noch den Kaffee dazu kaufen und dort gleich frĂŒhstĂŒcken. Das war auch ein einzigartiges Ambiente 😉

2. FrĂŒhstĂŒck an der Tanke

Als wir heute einem Triathleten begegneten, fragte Andreas ihn, wo es ein RadgeschÀft gÀbe, bei der man eine Luftpumpe mit Druckmanometer benutzen könnte. Der Rennradfahrer meinte, er hÀtte so eine Luftpumpe und nahm uns kurzerhand mit zu sich nach Hause.

Dieses Zuhause lag zwar ein kleines StĂŒck in die entgegengesetzte Richtung, aber das machte uns nichts aus.

WĂ€hrend Andreas den Luftdruck der Reifen prĂŒfte, machte der Mann uns einen Kaffee und dazu gab es Heidelbeer-Muffins. Er gab uns außerdem Tipps, was wir uns in Stockholm anschauen sollten.

Wir sehen immer wieder Autos mit gigantischen Frontscheinwerfern
SingschwÀne
Der dritte Tausender…

Den Platz zum Übernachten gab es heute bei einem Haus neben einem Holzstapel.

Weil der GrundstĂŒcksbesitzer einen eher mĂŒrrischen Eindruck machte, wollte ich ihn lieber nicht auch noch wegen des heißen Wassers fragen, sondern ging damit lieber zum Nachbarhaus. Die Frau, die auf der Terrasse saß, sprang sofort auf und nahm mich mit ins Haus, um den Duschsack zu fĂŒllen. Weil nicht gleich warmes Wasser kam, drehte sie den Wasserhahn wieder zu und sagte: „Wir haben eine Dusche – ihr könnt hier duschen.“ Das war natĂŒrlich klasse! Nach der Dusche bauten wir das Zelt auf, zogen uns warm an, weil es heute Nacht vermutlich wieder kalt wird. Wie jeden Abend wird dann noch der Blog-Beitrag geschrieben.

Tageskilometer: 101

Höhenmeter: 810


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4 Kommentare zu “Tag 34 – 3000 km +”

  1. Es ist so schön mit euch die Tour mit zu erleben, danke fĂŒr die tĂ€gliche blogs und die einmaligen bilder, so können wir ein bisschen mit dabei sein, und seid froh, dass ihr so GlĂŒck habt mit dem Wetter, bei uns ist es sehr regnerisch

  2. Liebe Ilona, lieber Andreas,
    ihr zwei seid schon echte Exoten! Seid ihr schon einmal als Sommer-Geschichte in einer Lokalzeitung erschienen? Wir wĂŒnschen euch weiterhin gute Fahrt und nicht ganz so kalte NĂ€chte.
    Die Bilder sind super und vermitteln gut die jeweilige AtmosphÀre der Orte.

  3. Hey Ihr zwei,
    ja die Zusatzscheinwerfer an den Autos gehören da zum normalen Bild. Die NÀchte sind dunkler und die Strecken weiter als bei uns, da ist sowas schon sinnvoll.

    Wir sind gespannt wann Ihr nach Oslo kommt; legt ja ein ganz schönes Tempo vor.

  4. Liebe Ilona, lieber Andreas, wir mussten einige Tage nachlesen, weil selber unterwegs. Die Berichte sind super,vielen Dank! Friedhelm und Andrea

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